Sydney 32 Sailing Team Bodensee

Der Vorschoter

Das ist auf jedem Schiff so: Wer noch nichts recht kann macht den Vorschoter. Ganz falsch! Das ist einer der wichtigsten Jobs, weil die Fock oder Genua die meiste Segelpower generieren. Also: Gute Vorschoter sind GOLD WERT!

Die Instrumente:

  • Fockschot (*Anstellwinkel, Achterliek)
  • Fockfall (Profil und *Profiltiefe)
  • Holepunktschiene (Profiltiefe, *Achterliek öffnen/schliessen)
  • Barberholer (Anstellwinkel – *Holepunkt weiter nach innen)

Hört sich nicht nach viel an – hat es aber in sich.

Ein guter Vorschoter arbeitet pausenlos! 

Die Aufgabe:

  • Low-Wind: Viel Profiltiefe auf max. ca. 1/3 von vorn, Achterliek geschlossen, Anstellwinkel mit dem Steuermann abstimmen, der nicht maximale Höhe fahren wird bei Low.
    Maßnahmen: Fockfall weich, Holepunkt eher nach vorn, leicht geschotet, Barberholer lose.
  • Medium-Wind: Gute Profiltiefe, Achterliek kneift nicht – 2/3 des hinteren Profils laufen gerade nach achtern aus. Anstellwinkel: dicht; mit Steuermann abstimmen.
  • High-Wind: Sehr flaches Profil, Achterliek offen, besonders im oberen Drittel. Anstellwinkel sehr dicht. Steuerfäden mit Steuermann abstimmen.
    Maßnahmen: Fockfall stramm, Holepunkt achtern, Fockschot dicht, Barberholer dicht.
    Ziel: Maximale Höhe bei nicht extremer Schräglage

 

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